Duale Ausbildung  

Im IHK-Bereich gibt es rund 250 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Die IHKs ermitteln im Kontakt mit den Unternehmen Veränderungsbedarf in den Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft und setzen sich für die Modernisierungen der bestehenden Berufe ein. Sie überwachen die berufliche Ausbildung, akquirieren Lehrstellen, beraten die Betriebe und erbringen weitere Leistungen rund um die berufliche Bildung.

Bitte informieren Sie sich in unserem Ausbildungsbericht über Kennzahlen zur dualen Ausbildung bei den IHKs in Nordrhein-Westfalen.

Während der Ausbildung stehen die Ausbildungsberater Unternehmern, Auszubildenden und deren Erziehungsberechtigten, Berufsschullehrern, Betriebsräten und Jugendvertretungen als Ansprechpartner für Fragen rund um die Berufsausbildung zur Verfügung. Sie informieren über Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag, helfen bei Schwierigkeiten, klären über Weiterbildungsmöglichkeiten auf und vieles mehr.

Über diesen gesetzlichen Auftrag hinaus akquirieren die IHKs unter anderem neue Ausbildungsstellen bei ihren Mitgliedsunternehmen. Um Angebot und Nachfrage nach Ausbildungsstellen in der Region besser auszugleichen, bringen sich die IHKs durch geeignete Angebote wie etwa die IHK-Lehrstellenbörse und das Projekt Starthelfende Ausbildungsmanagement aktiv in die Lehrstellenvermittlung ein.

Das von der IBP GmbH koordinierte Programm Jugend in Arbeit plus verschafft zudem speziell arbeitslosen jungen Menschen Berufserfahrung und Qualifizierung und erhöht somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

 Auf landespolitischer Ebene vertritt IHK NRW die Interessen der Wirtschaft im Ausbildungskonsens NRW und der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“.