Priorität Nr. 1: Krisenfestigkeit der Währungsunion sichern

Nach den Wahlen zum Europäischen Parlament sollte aus Sicht der NRW-Unternehmen die oberste Priorität in der EU-Politik auf der Stärkung der europäischen Währungsunion liegen. Auch mehr als zehn Jahre nach dem Ende der weltweiten Finanz- und Währungskrise steht die Krisenfestigkeit der Währungsunion bei den Unternehmen ganz oben auf der Sorgenliste.

Aus Sicht der Unternehmen ist die Europäische Union in der Zwischenzeit der zentrale Motor für die wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen, so Thomas Meyer, Präsident von IHK NRW. Zwei Drittel des internationalen Handels aus Nordrhein-Westfalen geht in die europäischen Nachbarländer. Dies mache deutlich, wie wichtig die Krisenfestigkeit der Währungsunion für den Handel und damit für den Wohlstand auch Nordrhein-Westfalens ist, so Meyer weiter. Aber auch auf anderen Politikfeldern wie der Fachkräftesicherung oder der Umweltpolitik sehen die Unternehmen zunehmend in Brüssel den Schlüssel für die Lösung der anstehenden Probleme.

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Zu der Umfrage: Im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 hat die IHK-Organisation eine Unternehmensbefragung in ihrem Ehrenamt durchgeführt. Aus Nordrhein-Westfalen haben sich 340 Unternehmen beteiligt. Die vollständigen Ergebnisse des Unternehmensbarometers erhalten Sie beim DIHK unter https://www.dihk.de/themenfelder/international/europaeische-union/dihk-bruessel.

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IHK NRW ist der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.