Landesweiter Weiterbildungskongress in Bonn am 5. Juli 2017

Landesweiter Weiterbildungskongress in Bonn: Ausgestaltung der Berufsorientierung aus Sicht der IHKs in NRW

Wie begegnen wir zukünftig der fehlenden beruflichen Orientierung von Jugendlichen und der damit verbundenen einseitigen Ausrichtung auf akademische Bildungswege? Mit dieser Kernfrage beschäftigte sich am 5. Juli 2017 der Weiterbildungskongress von BIBB, Arbeitsministerium und Handwerk NRW in Bonn mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Ministerien, Kommunen, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen.

IHK NRW - vertreten durch die Federführerin Bildung/Fachkräfte – stellte hier in einer Podiumsrunde dar, wie eine praxisnahe Ausgestaltung der Berufsorientierung gestaltet sein muss, damit Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder und damit verbundenen betrieblichen Realitäten erhalten können.

Als dringendes Erfordernis wurde eine engere Integration betrieblicher Praxiserfahrung in die Unterrichtsinhalte aller Schulformen in Nordrhein-Westfalen diskutiert. Gute regionale Ansätze der Wirtschaft sollen dabei enger strukturiert eingebunden werden.

Das Projekt „Ausbildungsbotschafter/innen“ der Kammern unter Projektleitung der IBP – der Beratungs- und Projektgesellschaft von IHK NRW - wurde durch das Arbeitsministerium als gutes Beispiel für ein praxisnahes Berufsorientierungsangebot zur Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung in Nordrhein-Westfalen gelobt.

IHK NRW ist der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in NordrheinWestfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.

Bild von links nach rechts: Dr. Heike Hunecke, SCHULEWIRTSCHAFT NRW Herbert Hoß, Westfälisch-Lippische Direktorenvereinigung Petra Pigerl-Radtke, Federführerin Bildung/Fachkräfte für IHK NRW Ulla Schlottow, Bildungszentrum Butzweilerhof, Köln

Foto: IHK NRW