Initiative "Vielfalt verbindet"

• IHK NRW engagiert sich bei „Vielfalt verbindet“ • Beitrittserklärung für Landesinitiative unterzeichnet • „Unternehmen wollen das Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund nutzen“

Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e.V. (IHK NRW) engagieren sich als neuer Partner der Initiative „Vielfalt verbindet – interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“. Dazu unterzeichnete Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW, im Rahmen einer Veranstaltung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) eine Beitrittserklärung. Ziel dieser Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ist es insbesondere, die interkulturelle Kompetenz von Führungskräften und Mitarbeitern in Unternehmen, aber auch von ehrenamtlichen Helfern zu fördern. Das soll helfen, die Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund besser für die Arbeitswelt zu erschließen.

Die Initiative startete im August 2014 und steht unter der Schirmherrschaft von Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration im MAIS. Das Ministerium bat die IHK NRW darum, sich ebenfalls dieser Initiative anzuschließen. Hintergrund waren die zahlreichen guten Aktivitäten der IHKs in NRW zur Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. IHK NRW bringt sich in die Initiative mit interkulturellen Schulungsangeboten für Auszubildende ein. Diese Jugendlichen werben anschließend an Schulen, Ausbildungsmessen und ähnlichem unter anderem bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund für das Thema duale Ausbildung. Zudem werden Kurzfilme produziert, die Erfolgsgeschichten von Migranten bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz vorstellen und so weiteren Jugendlichen Mut machen sollen, sich selbst in einem Unternehmen vorzustellen.

IHK Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Mittelstädt betonte anlässlich der Unterzeichnung, wie wichtig es gerade für mittelständische Unternehmen sei, „das Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund zu nutzen. Damit kann an vielen Stellen dem drohenden Fachkräftemangel vorgebeugt werden – wenn entsprechende Voraussetzungen wie Deutschkenntnisse gegeben sind. Genauso wichtig ist uns aber, mit unseren Initiativen jungen Menschen mit Fluchthintergrund die Integration in Arbeit und Gesellschaft zu erleichtern. Denn die Teilhabe an der Arbeitswelt ist der beste Weg, um Barrieren zu überwinden. Dazu unterstützen die IHKs in NRW mit zahlreichen konkreten Angeboten. Darüber hinaus wollen wir im Rahmen der Initiative verstärkt Erfolgsgeschichten kommunizieren und damit ggf. vorhandene Berührungsängste nehmen.“

IHK NRW ist der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.

Foto: Land NRW / Joe Kramer | Photodesign Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute (links), Hauptgeschäftsführer IHK NRW Ralf Mittelstädt (rechts)