Studie RWI und IHK NRW / Peak Trade - Auswirkungen auf NRW

Die Dynamik des Welthandels hat in den vergangenen Jahren deutlich an Tempo verloren (siehe Schaubild 1). Expandierte der Welthandel in den Jahren von 1992 bis 2000 noch um durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr und damit mehr als doppelt so schnell wie das Weltsozialprodukt, so sanken die Zuwachsraten im Zeitraum der Jahre 2000 bis 2007 auf durchschnittlich 6,5 Prozent jährlich und in den Jahren 2007 bis 2015 auf sogar nur noch 2,7 Prozent per anno. Damit fiel das Wachstum des Welthandels zuletzt sogar hinter das Wachstum der Weltwirtschaftsleistung insgesamt zurück – statt einer beschleunigten Globalisierung konzentrierte sich das Wachstum vornehmlich in den Schwellenländern stärker auf die Binnenwirtschaft. Oder anders gewendet: Die weltwirtschaftliche Arbeitsteilung ist ins Stocken gekommen.

Neue IHK-Studie zur Energiewende zeigt Chancen für die Industrie auf

Mit der Energiewende hat sich die Bundesregierung ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2050 sollen 80 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland aus Erneuerbaren Energien stammen. Diesem Ziel folgend werden derzeit in vielen kleinen Schritten Weichen gestellt - häufig mit der Folge steigender Strompreise und auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Verkehrskongress am 28.11.2016

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft fordert von der Landesregierung konkrete Maßnahmen zur Vermeidung unnötiger Staus und Verkehrsbehinderungen. „Das Jahrzehnt der Baustellen darf nicht zum Jahrzehnt des Stillstands in NRW werden“, so lautet die klare Botschaft von Ralf Kersting, Präsident von IHK NRW, auf dem diesjährigen Verkehrskongress der nordrheinwestfälischen Industrie-und Handelskammern, der heute (28. November 2016) in Düsseldorf stattfand. Landesverkehrsminister Michael Groschek hatte für die kommende Dekade eine Sanierungs- und Ausbauoffensive für die Verkehrsinfrastruktur in NRW angekündigt.



Verkehrskongress IHK NRW am 28. November 2016

„Das Jahrzehnt der Baustellen in NRW - Wie halten wir den Verkehr flüssig?“ Diese Frage stellen die nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern (IHK) am Montag, den 28. November 2016 in Düsseldorf an Landesverkehrsminister Michael Groschek. Mit der rapide steigenden Anzahl an Baustellen steigt das Risiko von Unfällen, die zu noch mehr Staus in NRW führen. Ist dieses Szenario alternativlos? Kann man von den benachbarten Niederlanden lernen, wie Unfallstellen schneller geräumt werden können?

IHK NRW Präsident Ralf Kersting für weitere vier Jahre im Amt bestätigt

Die 16 Delegierten der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V. (IHK NRW) bestätigten heute auf ihrer Mitgliederversammlung den derzeitigen Präsidenten Ralf Kersting einstimmig für weitere vier Jahre im Amt. „Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Ralf Kersting. „Wir werden uns in den kommenden Monaten besonders engagieren, um in den anstehenden Landtagswahlen die Interessen der mittelständischen Wirtschaft in NRW zu vertreten.“

Studie "Von Generation zu Generation: Nachfolgegeschehen in NRW"

In Nordrhein-Westfalen stehen aktuell rund 265.000 Unternehmer und Selbstständige vor der Herausforderung, in den kommenden zehn Jahren einen Nachfolger für die Leitung ihres Betriebes und Geschäftes zu finden. Die Suche nach einem geeigneten Kandidaten erweist sich dabei als ein komplexer und oft langwieriger Prozess. Eine Studie von IHK NRW hat nun erstmals die Thematik untersucht und für jede einzelne Phase die wichtigsten Fragestellungen aufgearbeitet.

IHK NRW informiert gemeinsam mit Arbeitsminister über Vielfalt an Ausbildungsberufen in NRW

Zu Beginn dieses Ausbildungsjahres bleiben erneut viele der angebotenen Lehrstellen unbesetzt. Unter den Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen befinden sich Berufe wie Verkäufer, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Koch oder Restaurantfachmann. In vielen ländlichen Regionen, die generell ein Problem bei Nachwuchsgewinnung und viele unbesetzte Ausbildungsstellen haben, sind aber auch viele Plätze in der metallverarbeitenden Industrie schwer zu besetzen.

Broschüre Energiewende-Barometer NRW 2016

Die Unternehmen in NRW stehen der Energiewende in der Mehrzahl nach wie vor eher skeptisch gegenüber. Das ist das Ergebnis des aktuellen „Energiewendebarometers“ von IHK NRW, welche auf einer Umfrage von rund 460 nordrhein-westfälischen Unternehmen basiert. Demnach überwiegen derzeit mit Blick auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit für 23,7 Prozent die negativen oder sehr negativen, für 16,5 Prozent der Befragten die positiven oder sehr positiven Folgen der Energiewende. 54,5 Prozent der Unternehmen schätzen die Auswirkungen als insgesamt neutral ein. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen unserer Stellungnahme.

DIGITALE WIRTSCHAFT & INDUSTRIE 4.0

Ob „Industrie 4.0“ oder „Digitalisierung“ – jene zwei Begriffe stehen stellvertretend für den digitalen Strukturwandel, den Wirtschaft und Gesellschaft erleben. Die digitale Transformation als treibende Kraft revolutioniert nicht nur die Wertschöpfungsketten nahezu aller Unternehmen und Branchen, sondern verändert auch die Arbeitswelt und das Zusammenleben zwischen Menschen.


Geplantes Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz geht am Ziel vorbei

Das von der nordrheinwestfälischen Landesregierung geplante „KontrollergebnisTransparenz-Gesetz“, das am 16.09.2016 im Landtag beraten wird, ist nach Ansicht von IHK NRW nicht geeignet, dem Verbraucher Informationen über eine mögliche Gesundheitsgefährdung zu vermitteln - dies übernimmt die staatliche Lebensmittelkontrolle, in dem sie den Betrieb entweder schließt oder geöffnet lässt.

Zwischenbilanz zur Veranstaltung "Kein Abschluss ohne Anschluss"

Mit „Kein Abschluss ohne Anschluss“ arbeitet die NRW Landesregierung seit dem Jahr 2011 gemeinsam mit zahlreichen Partnern wie Wirtschaft, Kommunen, Verbänden und der Agentur für Arbeit daran, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen. Auf der Veranstaltung gestern in der Stadthalle Düsseldorf zeigt sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zufrieden mit den Umsetzungsprozessen im Rahmen von KAoA.

Ausbildungsplatzsituation zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am heutigen 1. September verzeichneten die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen insgesamt 63.518 neue Ausbildungsverträge, 43.827 davon im kaufmännischen, 19.691 im gewerblichen Bereich. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge sank damit um 1.206 oder rund 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diesem Rückgang gegenüber steht ein Zuwachs der angebotenen Ausbildungsstellen um 2,8 Prozent auf 106.120. Insgesamt blieben 21.749 Stellen unbesetzt.

IHKs und Kompetenzzentrum DIGITAL IN NRW kooperieren bei Thema Digitalisierung

Kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durch praxisnahe Angebote gezielt bei der Digitalisierung unterstützen – mit diesem Ziel erarbeiten Digital in NRW - Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand und IHK NRW ab sofort gemeinsame Angebote für mittelständische Unternehmen. Am 2. September 2016 besiegelten die beiden Partner dies mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung in der Geschäftsstelle von IHK NRW in Düsseldorf.

Unternehmen sehen sich auf gutem Weg in die Digitalisierung

Gut 60 Prozent der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sehen sich selbst auf einem guten Weg in die Digitalisierung. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von IHK NRW bei knapp 300 Unternehmen im Land. Ziel der Erhebung war es, eine Standortbestimmung der Unternehmen in NRW auf ihrem Weg in die Digitalisierung vorzunehmen. „Und hier liegt unser Land im guten Durchschnitt der Bundesrepublik“, sagt Dr. Ralf Mittelstädt, der Hauptgeschäftsführer von IHK NRW. „Die Unternehmen haben die Chancen der Digitalisierung erkannt. Dies zeigen unter anderem die hohe Bereitschaft zur Weiterbildung, aber auch die Sensibilität für Sicherheitsrisiken.“

70 Jahre NRW - Arbeitsminister informiert sich auf IHK NRW Stand

Anlässlich der Festivitäten zum 70. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen präsentierte IHK NRW am Samstag den 27. August in Düsseldorf seine zahlreichen landespolitischen Aktivitäten und Angebote im Bereich Bildung. Im Mittelpunkt stand dabei die aktuell laufende landesweite Ausbildungskampagne „Die Ausbildung - Weltklasse aus NRW“ zur Bewerbung der dualen Ausbildung. Dabei lassen sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer „Selfie-Foto-Aktion“ an Fotowänden fotografieren und schlüpfen in die Haut eines / einer Auszubildenden. Die Bilder dienen als Vorlage für eine Plakataktion, die für die duale Ausbildung wirbt.