2. IHK-Handelstag - Dort sein, wo der Kunde ist

Einen Wettbewerbszaun brauche der Handel nicht, stattdessen faire Rahmenbedingungen, in denen er sich im Wettbewerb beweisen und bewähren könne – klare Worte fand Stefan Postert, Federführer Handel von IHK NRW, beim 2. IHK-Handelstag NRW. Vor dem Hintergrund der gewaltigen Herausforderungen angesichts der steigenden Umsätze im Onlinehandel wünschte er sich Spielraum für den stationären Handel, damit sich dieser insgesamt weiterentwickeln könne. Sonst treffe der Verbraucher klare Entscheidungen, die nicht nur in den Innenstädten unabsehbare Folgen haben könnten. Bei der Veranstaltung im Münster...


Online-Plattform Gründungswerkstatt Deutschland findet wachsenden Zuspruch - 15.525 Besucher der Gründungswerkstatt NRW im ersten Halbjahr 2013

Mit knapp 80.000 Besuchern im ersten Halbjahr 2013 ist die Gründungswerkstatt Deutschland, eine Online-Plattform zur Vorbereitung auf die Selbstständigkeit, weiterhin in der Erfolgsspur; 15.525 Interessenten kamen davon allein aus Nordrhein-Westfalen. 3.528 potenzielle Gründer registrierten sich bundesweit in diesem Zeitraum neu (NRW: 961), um mit den Planungsinstrumenten der Gründungswerkstatt ihre Geschäftsidee auszuarbeiten. Das ist ein Zuwachs von drei Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In 2012 war die Gründungsneigung spürbar zurückgegangen, wie der KfW Gründungsmonit...


IHK NRW kritisiert Initiative zum Unternehmensstrafrecht: Es wird nicht besser, nur weil alle es tun

Wie das Justizministerium NRW gestern mitteilte, startet die Landesregierung nun die angekündigte Initiative zur Einführung eines Unternehmerstrafrechts im Bundesrat. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll bereits vorbereitet sein. Mit dem Unternehmensstrafrecht sollen Unternehmen, aber auch alle juristischen Personen unmittelbar für das Handeln ihrer Mitarbeiter haftbar gemacht werden. Aus Sicht von IHK NRW ist die Initiative überflüssig. Schon heute bestehen in Deutschland ausreichende Möglichkeiten, den durch eine Straftat erzielten Gewinn abzuschöpfen oder Entscheidungsträger für ihr Handel...



Oft fehlen die Auszubildenden!

In vielen Regionen in NRW fehlen nicht mehr Ausbildungsplätze, sondern Auszubildende! Immer mehr Unternehmen können angebotene Ausbildungsplätze nicht mehr besetzen. Dies belegt die IHK-Ausbildungsumfrage: Fast jeder fünfte Betrieb in NRW musste mangels geeigneter Bewerber im vergangenen Jahr Ausbildungsstellen unbesetzt lassen. Bundesweit dürften ca. 70.000 Lehrstellen unbesetzt bleiben. Dabei stehen die Unternehmen zur dualen Ausbildung: Der Großteil der Unternehmen (ca. 80 Prozent) gibt an, im selben Umfang wie im Vorjahr ausbilden bzw. sogar noch mehr Ausbildungsplätze anbieten zu wollen. ...


IHK NRW: Der Griff zur Steuerschraube ist ebenso unnötig wie riskant

Die IHK NRW unterstützt die Landesregierung bei den Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung. Zugleich betont sie, dass die diskutierten Steuererhöhungen keinen Sinn machen, sondern kontraproduktiv sind. „Den Befürwortern der Wiedereinführung der Vermögenssteuer oder der Erhöhung des Spitzensteuersatzes halten wir entgegen, dass dem Staat mit der Steuer-Rekordsumme von 600 Mrd. Euro im vergangenen Jahr ausreichende Mittel zur Konsolidierung zur Verfügung stehen“, sagt der Präsident von IHK NRW Paul Bauwens-Adenauer. „Und bis 2017 dürften die Steuereinnahmen bis auf 700 Mrd. Euro steigen.“ Verbun...


„Von Made in Germany zu Made by Germany“: Der Petersberger Industriedialog 2013 zeigt neue Marktchancen auf

Zum neunten Mal kommt der industrielle Mittelstand auf dem Petersberg bei Bonn zusammen. Auf der gemeinsamen Veranstaltung der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und der Stiftung Industrieforschung am 2. Juli lautet das Leitthema: „Von Made in Germany zu Made by Germany: Neue Marktchancen in Europa und in den Wachstumsregionen der Welt erschließen“. Wo liegen die wichtigen Märkte der nächsten Jahre? Wie sieht eine intelligente Globalisierungsstrategie für die mittelständische Industrie aus? Wie lassen sich die bewährten Erfolgsprinzipien des Made in German...


So schnell altert die Belegschaft - IHKs bieten Unternehmen Demografierechner im Internet

Unternehmen können sich jetzt buchstäblich selbst „leicht ausrechnen“, wann ihnen der Fachkräftemangel droht. Elf nordrhein-westfälische Industrie- und Handelskammern bieten ihnen seit heute (10. Juni) im Internet einen Demografierechner an. Mit diesem Instrument können die Betriebe anhand der eigenen Mitarbeiterdaten ermitteln, wo und wie sich die Altersstruktur der Belegschaft künftig ändert und neue Mitarbeiter dringend benötigt werden. „Klar ist, dass die Belegschaften durchschnittlich immer älter und in vielen Berufsgruppen verstärkt Fachkräfte knapp werden“, erläutert Franz Roggemann, Ge...


Verordnung zum Tariftreue- und Vergabegesetz - Ein Stück Klarheit, doch Unsicherheit bleibt

Vereinfachung für Unternehmen durch das von IHK NRW geförderte Präqualifizierungsverfahren Gut ein Jahr nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW ist zum 1. Juni 2013 die erklärende Rechtsverordnung in Kraft getreten. Mit dem Gesetz legt das Land Mindeststandards für öffentliche Aufträge fest. Neben einem fairen Wettbewerb sollen Sozialverträglichkeit, Umweltschutz, Energieeffizienz sowie Qualität und Innovation bei öffentlichen Aufträgen ermöglicht werden. Mit dem Inkrafttreten der ausführenden Verordnung kann das Gesetz nun vollumfänglich angewendet werden. Zur Kontrolle der Vorgaben setzt ...


Ausbildung in NRW-Unternehmen: Oft fehlt es an geeigneten Bewerbern

Die beste Vorsorge gegen Fachkräftemangel ist die Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Diese Botschaft ist bei den Unternehmen in NRW angekommen. Fast 80 Prozent der Unternehmen wollen ihr Engagement bei der Ausbildung beibehalten oder sogar ausbauen. Das ist das Ergebnis einer regionalen Auswertung einer bundesweiten Umfrage der Industrie- und Handelskammern. Der Auswertung liegen etwa 3.000 Antworten von Unternehmen aus NRW zugrunde. „Die Unternehmen haben schon lange erkannt, dass Nachwuchssicherung nur über eigene Ausbildung funktioniert“, kommentiert Franz Roggemann, Geschäftsführer Bildun...


Wirtschaft warnt vor Verkehrskollaps - IHKs drängen beim NRW-Verkehrskongress auf Lösung

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft will „unter allen Umständen verhindern, dass die dringend notwendige Sanierung der Verkehrsinfrastruktur auf die lange Bank geschoben wird“. Paul Bauwens-Adenauer, Präsident der IHK NRW, appellierte heute (29. Mai) beim IHK-Verkehrskongress in Düsseldorf an die anwesenden Bundes- und Landespolitiker, die Finanzierungsfrage trotz der anstehenden Bundestagswahl nicht für „parteipolitische Scharmützel“ zu nutzen. „Dazu ist die Situation zu ernst“, unterstrich der Unternehmer vor den mehr als 200 Teilnehmern und drängte auf einen „Rettungspakt zum Erhalt der V...


IHKs drängen auf Rettungspakt für Straßen - Politik und Wirtschaft suchen am 29. Mai nach Lösung

Düsseldorf – Mitten in der sich zuspitzenden Debatte um „Marode Straßen und Brücken in NRW“ treffen sich am 29. Mai in Düsseldorf Politiker und Unternehmer beim IHK-Verkehrskongress, um die Chancen für einen Rettungspakt zum Erhalt der Verkehrsinfrastruktur“ auszuloten. IHK NRW mit Paul Bauwens-Adenauer an ihrer Spitze drängt dabei auf eine schnelle Bund-Länder-Lösung, „bevor das Fundament unseres wirtschaftlichen Erfolgs schwindet“. Im Zentrum der Diskussionen steht die Frage, wie die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur finanziert werden kann. Neben NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und z...



IHK NRW zur neuerlichen Wende beim Ladenöffnungsgesetz

Mit Kopfschütteln hat IHK NRW – Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e.V. – den Beschluss des nordrhein-westfälischen Landtags aufgenommen, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage künftig pro Jahr auf elf zu begrenzen. Der von der Landtagsmehrheit aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen kurzfristig eingebrachte Gesetzesänderungsantrag, den Handel zu beschneiden und die verkaufsoffenen Sonntage von dreizehn auf elf ein weiteres Mal zu reduzieren, konterkariert aus Sicht von IHK NRW alle Bemühungen, die Attraktivität der Innenstädte und Stadtteilzentren zu erhöhen und die Städte Nord...



NRW-Unternehmen erneut Spitzenreiter im Export - IHK NRW stellt "Jahresbericht Außenwirtschaft 2012" vor

NRW bleibt auch im Jahr 2012 das exportstärkste Bundesland: "Mit über 180 Milliarden Euro Exportvolumen verweist es Baden-Württemberg und Bayern erneut auf die Plätze zwei und drei", so Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer IHK NRW heute (15.03.2013) bei der Vorstellung des "NRW-Jahresberichts Außenwirtschaft 2012" in Düsseldorf. "Der Wettkampf der Bundesländer bleibt aber natürlich eine stetige Herausforderung". Alle drei Länder (NRW, Baden-Württemberg und Bayern) zusammen deckten knapp die Hälfte des deutschen Exports ab.

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NRW-Wirtschaft begrüßt Clearingverfahren Mittelstand

Wirtschaftsminister Duin und Vertreter der drei Spitzenorganisationen NWHT, unternehmer nrw und IHK NRW haben am 11.03.2013 die Vereinbarung zur Einrichtung der "Clearingstelle Mittelstand" unterzeichnet. Die Clearingstelle ist Teil des neuen Mittelstandsförderungsgesetzes und wird im April ihre Arbeit aufnehmen.

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Fotos: Ralph Sondermann


Klarer Blick auf ein großes Problem - IHKs: Fachkräftemonitor NRW steigert nach Update Prognosequalität

Bereits heute fällt es nach Umfragen der Industrie- und Handelskammern (IHK) in NRW jedem dritten Unternehmen schwer, passende Fachkräfte für offene Stellen zu finden. Dass es in Zukunft eher noch enger wird, zeigt der IHK-Fachkräftemonitor NRW, kurz FKM. In einem umfangreichen Update wurden jetzt zusätzliche aktuelle Datenbestände integriert, so dass der FKM noch aussagekräftigere Vorhersagen liefert.

Das Prognoseinstrument, das detaillierte Angaben für die Regionen NRWs, 19 Hauptbranchen und 50 Berufsgruppen bietet, liefert neue Erkenntnisse, wie sich die Fachkräftesituation verändert: Auf d...


IHK NRW und WHKT bemängeln Benachteiligungen durch neuen Rundfunkbeitrag

IHK NRW und WHKT sehen in der reformierten Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine teils massive Benachteiligung von Unternehmen. „Insbesondere Filialunternehmen protestieren zu Recht gegen den seit dem 1. Januar geltenden neuen Rundfunkbeitrag“, sagt Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der gemeinsamen Interessenvertretung der 16 IHKs im Bundesland. Die Tatsache, dass der neue Beitrag nicht für ein Unternehmen insgesamt, sondern pro Betriebsstätte berechnet wird, führt dazu, dass Unternehmen mit mehreren Filialen deutlich schlechter gestellt werden als solche mit nur eine...