Erwartungen der NRW-Wirtschaft an eine neue Landesregierung „Für einen Aufbruch für NRW“

Die drei Spitzenorganisationen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft haben am Dienstag vor der Landespressekonferenz in Düsseldorf ein gemeinsames Papier zu den Erwartungen der Wirtschaft an eine neue Landesregierung mit dem Titel „Für einen neuen Aufbruch für NRW“ vorgestellt. Darin heißt es, dass Nordrhein-Westfalen seit Jahren bei Wachstum und Beschäftigung unter dem Bundesdurchschnitt bleibe. Hiermit wolle und dürfe sich das Land nicht abfinden.

IHK NRW veröffentlicht Fachkräftereport 2017

Trotz zahlreicher Bemühungen der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Fachkräfte zu gewinnen, steigen die Sorgen insbesondere des Mittelstandes, ausreichend qualifizierte Mit-arbeiter zu finden. 44 Prozent der Unternehmen bezeichnen den Fachkräftemangel erst-mals als „größtes Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung“.


Veröffentlichung des zweiten Landeswirtschaftsberichtes für NRW

Der heute vorgestellte zweite Landeswirtschaftsbericht für Nordrhein-Westfalen „enthält positive Ansätze und geht in die richtige Richtung“, so der Präsident von IHK NRW Ralf Kersting. Auch wenn die neuesten Zahlen ein erfreulicheres Bild zeichnen, sei es leider dem Land im-mer noch nicht gelungen, Anschluss an die gute Wachstumsentwicklung des Bundes zu fin-den. „Nordrhein-Westfalen ist ein guter Standort - zum Leben, zum Arbeiten und zum Investieren.

Ausbildungsbericht 2016 von IHK NRW veröffentlicht

Für die Unternehmen in NRW war es im vergangenen Jahr erneut schwer, ihre angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Das zeigt der aktuelle Ausbildungsbericht 2016 von IHK NRW. Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen erzielte im Jahr 2016 mit 6.028 einen neuen Höchststand. Gleichzeitig stieg die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellen im Jahr 2016 erneut um 2.994 Stellen. „Diese Entwicklung zeigt, dass sich der Fachkräftemangel als ein immer größeres Risiko für die Unternehmen in NRW abzeichnet“, sagt Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW.

Wirtschaft begrüßt Diskussion über Steuergerechtigkeit im Landtag NRW

Die steuerlichen Rahmenbedingungen haben sich in der aktuellen Legislaturperiode für die gewerbliche Wirtschaft nicht verbessert. Im Gegenteil: Für die Betriebe haben sich schon durch die von Kommunen vorgenommenen Erhöhungen der Gewerbesteuer- und Grund-steuerhebesätze höhere Steuerzahlungen ergeben. Nordrhein-Westfalen ist hier im bundes-weiten Vergleich einsam an der Spitze. Die Anhebung der Grunderwerbsteuer auf Landes-ebene kommt noch hinzu.

Wirtschaft in NRW begrüßt Baustart zum RRX

Die Wirtschaft in NRW zeigt sich erfreut über den heute (8. März 2017) erfolgten ersten Spatenstich für den Ausbau der Schienenwege im Zuge des Rhein-Ruhr-Express (RRX). „Rund die Hälfte der Erwerbstätigen in NRW pendelt tagtäglich zu ihrer Arbeitsstelle“, erklärt Joachim Brendel, verkehrspolitischer Sprecher von IHK NRW und unterstreicht den großen Nutzen des RRX für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter/-innen.

Hygiene-Ampel nicht zielführend

Das von der nordrhein-westfälischen Landesregierung verabschiedete „Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz“ ist nach Ansicht von IHK NRW nicht geeignet, dem Verbraucher Infor-mationen über eine mögliche Gesundheitsgefährdung zu vermitteln - dies übernimmt die staatliche Lebensmittelkontrolle, in dem sie den Betrieb entweder schließt oder geöffnet lässt. Das „Hygienebarometer“, über das die Verbraucher etwa am Eingang eines Restaurants oder eines Lebensmittelgeschäftes die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen erkennen sollen, in-formiert stattdessen lediglich über ergänzende Merkmale, die nicht im unmittelbaren Zusam-menhang zu einer konkreten Gesundheitsgefährdung stehen. So liefert das Barometer im Zweifel irreführende Ergebnisse und stigmatisiert den betroffenen Betrieb. Zudem weist der Entwurf gravierende Rechtsmängel auf, so dass IHK NRW das geplante Gesetz ablehnt.

10 Fakten zur Flächennutzung in NRW

Über die Nutzung von Flächen wird in der Öffentlichkeit leidenschaftlich diskutiert. Dabei kommt die Wirtschaft häufig nicht gut weg, gerne wird sie sogar als „Flächenfresser“ be-zeichnet. Die Broschüre „10 Fakten zur Flächennutzung in NRW“ soll die Diskussion ver-sachlichen. „Die Debatten über die Flächennutzung zu Ungunsten von Landwirtschaft und Natur ist von einigen Missverständnissen und Fehlinterpretationen geprägt“, erklärt Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW, dem Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. Deshalb haben die IHKs unter Federführung der IHK Mittlerer Niederrhein Zahlen und Fakten gesammelt, ausgewertet und übersichtlich in der Broschüre zusammengestellt. Die zugrundeliegenden Flächenangaben beruhen auf amtlichen Zahlen von IT.NRW.


Initiative "Vielfalt verbindet"

IHK NRW engagiert sich als neuer Partner der Initiative „Vielfalt verbindet – interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“. Dazu unterzeichnete Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW, im Rahmen einer Veranstaltung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) eine Beitrittserklärung. Ziel dieser Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ist es insbesondere, die interkulturelle Kompetenz von Führungskräften und Mitarbeitern in Unternehmen, aber auch von ehrenamtlichen Helfern zu fördern. Das soll helfen, die Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund besser für die Arbeitswelt zu erschließen.


Chancen und Risiken des digitalen Arbeitswandels 2 – Berufliche Weiterbildung auch online ermöglichen

Die Digitalisierung revolutioniert die Wertschöpfungsketten nahezu aller Produkte und Dienstleistungen. Verbesserte Produkte, vernetzte Dienstleistungen und komplett neue Geschäftsmodelle bieten unzählige Möglichkeiten für Wirtschaftswachstum, fördern neue Unternehmensgründungen und sichern Wettbewerbsfähigkeit. Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verändern sich aber auch die Anforderungen an die Menschen in den Unternehmen.


IHK NRW zur Rahmenvorgabe „Verbraucherbildung in Schule - Primarstufe und Sekundarstufe I“

Bei Heranwachsenden legt eine früh ansetzende Verbraucherbildung in der allgemeinbildenden Schule eine wichtige Grundlage für ein nachhaltiges und mündiges Konsumverhalten. Der mit der Rahmenvorgabe "Verbraucherbildung in Schule - Primarstufe und Sekundarstufe I" verfolgte Ansatz der Verbraucherbildung ist daher grundsätzlich zu begrüßen – greift jedoch zu kurz. Lesen Sie bitte zu diesem Thema unsere Stellungnahme.


Studie RWI und IHK NRW / Peak Trade - Auswirkungen auf NRW

Die Dynamik des Welthandels hat in den vergangenen Jahren deutlich an Tempo verloren (siehe Schaubild 1). Expandierte der Welthandel in den Jahren von 1992 bis 2000 noch um durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr und damit mehr als doppelt so schnell wie das Weltsozialprodukt, so sanken die Zuwachsraten im Zeitraum der Jahre 2000 bis 2007 auf durchschnittlich 6,5 Prozent jährlich und in den Jahren 2007 bis 2015 auf sogar nur noch 2,7 Prozent per anno. Damit fiel das Wachstum des Welthandels zuletzt sogar hinter das Wachstum der Weltwirtschaftsleistung insgesamt zurück – statt einer beschleunigten Globalisierung konzentrierte sich das Wachstum vornehmlich in den Schwellenländern stärker auf die Binnenwirtschaft. Oder anders gewendet: Die weltwirtschaftliche Arbeitsteilung ist ins Stocken gekommen.

Neue IHK-Studie zur Energiewende zeigt Chancen für die Industrie auf

Mit der Energiewende hat sich die Bundesregierung ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2050 sollen 80 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland aus Erneuerbaren Energien stammen. Diesem Ziel folgend werden derzeit in vielen kleinen Schritten Weichen gestellt - häufig mit der Folge steigender Strompreise und auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

IHK NRW auf dem DWNRW Summit in Essen:

Der erste DWNRW Summit für digitale Gründer und Unternehmen lockte über 800 Gäste zu spannenden Talks und Panels nach Essen. In der StartupCity wurden innovative Gründungen vorgestellt sowie zwei strahlende Gewinner des #DWNRW-Battle und vier Preisträger des DWNRW-Award, Homelike (Kategorie Startup), Wallossek (Kategorie Handwerk), HiFi & Foto Koch (Mittelstand) und AXA (Kategorie Großunternehmen) ausgezeichnet.

Verkehrskongress am 28.11.2016

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft fordert von der Landesregierung konkrete Maßnahmen zur Vermeidung unnötiger Staus und Verkehrsbehinderungen. „Das Jahrzehnt der Baustellen darf nicht zum Jahrzehnt des Stillstands in NRW werden“, so lautet die klare Botschaft von Ralf Kersting, Präsident von IHK NRW, auf dem diesjährigen Verkehrskongress der nordrheinwestfälischen Industrie-und Handelskammern, der heute (28. November 2016) in Düsseldorf stattfand. Landesverkehrsminister Michael Groschek hatte für die kommende Dekade eine Sanierungs- und Ausbauoffensive für die Verkehrsinfrastruktur in NRW angekündigt.